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Kaufberater USB/MIDI Keyboard Controller :: bonedo.de

Die wichtigsten Anschlüsse eines Keyboard Controllers sind die USB-Schnittstelle, ein eventuell vorhandener klassischer 5-Pol-DIN MIDI-Ausgang und ein Sustainpedal-Anschluss. Bei einigen Keyboards findet man weitere Anschlüsse, die das Keyboard für bestimmte Zwecke besonders geeignet machen.

Per Definition erzeugen Keyboard Controller nicht selbst Klänge, sondern dienen als Fernsteuerung für andere MIDI-Klangerzeuger oder DAWs. Deshalb findet man bei ihnen keine Audio-Ausgänge. Umso wichtiger ist aber der Weg, den die MIDI-Daten aus dem Keyboard herausgehen. Alle heutigen Keyboard Controller verfügen über einen USB-Anschluss, mit dem das Keyboard direkt an einen Computer oder an ein Mobilgerät angeschlossen werden kann. Oft kann darüber auch die Stromversorgung des Keyboards erfolgen. Der USB-Anschluss überträgt MIDI-Daten, wodurch man kein gesondertes MIDI-Interface benötigt, um das Keyboard an einen Computer anzuschließen.

Wenn das Keyboard die bidirektionale Kommunikation mit bestimmter Software unterstützt, können vom Computer kommende Informationen, zum Beispiel Parameterwerte eines Software-Synthesizers, am Keyboard dargestellt werden (auf dem Display, mit LED-Kränzen an den Reglern o. ä.). Wie weit diese Integration geht, hängt von der Software-Integration des Keyboards ab. Hersteller wie AKAI, Alesis, Native Instruments und Nektar bieten Keyboard Controller an, die mit speziellen Protokollen tief in aktuelle DAWs und Software-Synthesizer integriert sind und eine Vielzahl von Informationen direkt am Keyboard verfügbar machen.

Gelegentlich hört man, ein Keyboard sei “USB class compliant”. Das bedeutet, dass es die im USB-Standard festgelegten Kriterien vollständig erfüllt und an einem aktuellen Rechner ohne Installation eines gesonderten Treibers funktionieren sollte. Auch der Anschluss an ein aktuelles Tablet sollte mit einem entsprechenden optionalen Adapter problemlos klappen. Inzwischen gilt das für die meisten USB/MIDI Keyboard Controller.

Die klassische MIDI-Schnittstelle mit 5-poligen DIN-Steckverbindern ist auf dem Rückzug und gerade bei einfachen oder kleinen Keyboard Controller kaum noch zu finden. Dennoch hat sie nach wie vor ihre Berechtigung, weshalb vor allem größere Keyboards im professionellen Segment auch heute noch über mindestens eine herkömmliche MIDI-OUT-Buchse verfügen. Man braucht sie zur Steuerung externer Klangerzeuger wie Synthesizer oder Soundmodule ohne einen dazwischen geschalteten Computer.

Wer das Keyboard also beispielsweise live einsetzen möchte, um ein Synthesizer-Soundmodul zu steuern, sollte darauf achten, dass ein traditioneller MIDI OUT in Form einer 5-Pol-DIN-Buchse vorhanden ist. Zudem bevorzugen viele Nutzer auch im Studio nach wie vor die klassische MIDI-Verbindung, weil die USB-Leitung in der Regel nicht galvanisch getrennt ist und eine Quelle für äußerst nervige Störgeräusche sein kann.

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